Vertrauen Sie beim Kauf einer Anhängerkupplung immer auf Experten. Nur der Kauf und die Montage durch eine autorisierte Werkstatt garantieren Ihnen nicht nur die Einhaltung der gesetzlichen Zulassungsvorschriften, sondern auch die Gewissheit, dass Ihr Fahrzeug bei der Montage nicht beschädigt wird. Außerdem haben Sie die Gewissheit, dass es sich um Originalausstattung handelt. Wenden Sie sich daher immer an einen Fachbetrieb. Dennoch ist es gut, die verschiedenen Arten im Voraus zu kennen.

Arten von Kugelkopfkupplungen
Der Kugelkopf, auch Kupplungskugel genannt, ist am Fahrzeug meist an der Stoßstange sichtbar und dient zur Verbindung mit dem Anhänger. Gemäß den europäischen Normen muss er einen Durchmesser von 50 mm haben und der Abstand zur Fahrbahnoberfläche muss bei einer Belastung von 350 bis 420 mm betragen. Es gibt zwei grundlegende Arten, die wir uns nun ansehen werden.
Zunächst gibt es feste Kupplungskugeln, die vor allem bei Fahrradträgern zum Einsatz kommen. Wenn Sie gute Qualität zu einem günstigen Preis, ein wartungsfreies Produkt mit langer Lebensdauer suchen und planen, es häufig zu nutzen, ist dies genau das richtige Produkt für Sie. Außerdem können Sie hier zwischen fest verschweißten Bolzen, die seitlich mit zwei Schrauben befestigt werden, oder solchen wählen, die vorne mit zwei oder vier Schrauben befestigt werden.

Der zweite, grundlegende Typ sind abnehmbare Bolzen. Dieser Bolzen lässt sich ohne automatisches oder manuelles System anbringen und abnehmen. Wenn Sie keinen Anhänger an Ihr Fahrzeug angekuppelt haben, muss er immer abgenommen werden. Er hat ebenfalls eine lange Lebensdauer, die sich jedoch bei Belastung durch den Fahrradträger deutlich verringert. Er ist nur bei Fahrzeugen vorgeschrieben, bei denen er das Kennzeichen oder das Nebelscheinwerferlicht verdeckt. Wir unterteilen sie in:
- automatische mit vertikalem, Druck- oder Klappsystem,
- halbautomatische mit Westfalia/Monoflex- oder Bajonettsystem.
Auf welche technischen Parameter muss man achten?
Bei den technischen Daten müssen Sie vor allem drei Aspekte beachten: die maximale Belastung, die vertikale Belastung und den D-Wert. Die maximale Belastung sollten Sie im Fahrzeugschein nachlesen und unbedingt berücksichtigen. Achten Sie auf einen gründlichen Vergleich der Produkteigenschaften, sowohl bei Marken- als auch bei No-Name-Anhängerkupplungen.
Das Gleiche gilt für die vertikale Belastung, da jede Anhängerkupplung ausbalanciert sein muss, damit der Druck auf die Kupplung den festgelegten Wert nicht überschreitet. Das ist natürlich verständlich, ebenso wie der D-Wert, der die Zugkraft in Kilonewton angibt.